Naturverbundenheit

Naturverbunden

Natur ist bei uns Teil des Alltags – unser großer Hof mit Sandkiste, Gebüsch und Geheimtunnel wird täglich erforscht. Zu jeder Jahreszeit unternehmen wir wöchentlich einen Waldtag im angrenzenden Wald. Außerdem verbringen wir jede Woche einen Tag in unserem riesengroßen 2. Garten und machen regelmäßige Ausflüge wie zB in die Donauauen oder Mangrovenwälder.

Hier wird Natur spielerisch erlebt und mit allen Sinnen spür- und begreifbar gemacht. Kinder dürfen die Ohren spitzen, staunen, ihren Augen nicht trauen und näher hinschauen. Sie dürfen schnuppern und die Nase rümpfen, mit den Zehen im Matsch und bis zum Hals im Wiesenblumenmeer versinken.

Im Wasserfloh beobachten wir, wie Kinder die Natur als Quelle der Inspiration nutzen:
Es entstehen Spielplätze für Regenwürmer, liebevoll gebaute Tierhotels, Krankenhäuser für verletzte Käfer und kleine Behausungen aus Blättern und Stöcken. Kinder erleben sich dabei als Mitgestalter*innen ihrer Umwelt und entwickeln Verantwortung und Fürsorge für Lebewesen.

Wir erfahren uns als Teil einer lebendigen Welt, die uns mit allen Sinnen berührt:

  • die erste Frühlingssonne, die uns in der Nase kitzelt
  • Sommerhitze, die uns in den Schatten oder zum Plantschen lockt,
  • warmer Sommerregen, in dem man barfuß tanzen kann,
  • frostige Winterskälte, die uns rote Wangen schenkt.

Unsere Wasserflöhe setzen in der Natur ihren ganzen Körper ein:
Sie klettern Hänge hinauf, rutschen Walderdrutschen hinunter, rollen über Wiesenhänge, balancieren über Baumstämme. Gleichzeitig üben sie Feinmotorik, wenn sie Käfer behutsam in die Hand nehmen, Regenwürmer von der Straße retten, Blumen- und Blätterschmuck flechten oder Walderdbeeren pflücken. Nicht zuletzt erleben die Kinder dabei ein großartiges Gefühl von Selbstwirksamkeit:
„Ich hab’s ganz allein geschafft!“

All diese Lernerfahrungen mitten in der Natur bilden die Basis für spätere Lernprozesse und stärken unsere Kinder auf physischer sowohl also auch emotionaler und psychischer Ebene.